Tom Buhrow und die Gier…

…heißt ein schöner Artikel in der Süddeutschen Zeitung Online. Darin berichtet die Redaktion von den einträglichen Nebeneinkünften Buhrows und anderer deutscher TV-Nachrichtengrößen. Die sind sich offensichtlich - trotz ihres sicher nicht mageren ARD-Gehalts - nicht zu schade, für Geld mit den Banken, Konzernen und Unternehmern zu kuscheln, über die sie dann anderntags in den Nachrichten “neutral” berichten sollen. Und die ARD findet auch nix dabei. Was zeigt: haste was, biste was. Haste einen tollen ARD-Ruf, biste für die Wirtschaft interessant als Imagepartner. Allerdings geht der Spruch hier noch weiter. Biste was, verlierste was. Und zwar genau diesen guten Ruf und die Glaubwürdigkeit. Darüber sollten sich nicht nur Buhrow und Co. sondern auch die ARD-Oberen mal Gedanken machen. Ein Trost ist immerhin, dass die ganze Sache vom (ARD-)Medienmagazin Zapp erst zum Thema gemacht wurde. Aber reichen tut das nicht.

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